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25.06.2018 08:32:21


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Restauration

1813 - 1830

Nach dem Sturz Napoleon erstrebte man auch in der Schweiz die Wiederherstellung der alten Zustände. Bis 1848 bildete die Schweiz einen lockeren Staatenbund mit nunmehr 22 Kantonen. Der Kanton Zürich erhielt abermals eine neue Einteilung. An die Stelle der fünf Distrikte traten elf Oberämter, die mit wenigen Änderungen den späteren Bezirken entsprachen. An der Spitze jedes Oberamtes stand ein Oberamtmann, der die Befugnisse des früheren Statthalters übernahm und die Oberaufsicht über die Verwaltung seines Gebietes hatte. Jedes Oberamt erhielt ein Amtsgericht, die bisherigen Zunftgerichte verschwanden.
Die Selbstverwaltung der Gemeinden erfuhr während der Epoche der Restauration bedeutende Einschränkungen. Die wichtigste Einengung bestand darin, dass das Amt des Gemeindeammanns mit demjenigen des Gemeindepräsidenten vereinigt wurde. Weil die Regierung den Ammann aus einem Dreiervorschlag der Gemeinde wählte, konnte sie gleichzeitig die Wahl des Gemeindepräsidenten beeinflussen.
Während der Epoche der Restauration, von 1814 bis 1830, gehörte Hütten zum Oberamt Wädenswil, mit dem 1816/18 neu errichteten Schlossgebäude als Amtssitz. Als Gemeindepräsident der Restaurationszeit lässt sich in Hütten von 1814 bis 1821 Caspar Maurer und von 1822 bis 1830 Hans Heinrich Lattmann nachweisen. Als Friedensrichter amtete bis 1819 Heinrich Höhn, von 1820 bis 1830 Heinrich Lattmann.

Quelle: Prof. Peter Ziegler, Wädenswil
letzte Nachführung: 1987

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