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25.09.2018 05:30:33


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Sitten und Bräuche

 

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verschwanden in Hütten alte Bräuche, so 1854 der Kirchenruf, das Verlesen weltlicher Bekanntmachungen nach dem Gottesdienst. 1869 untersagte die Kirchenpflege das „Leidsagen der Frauen“ in den Trauerhäusern, das oft zu starkem Gedränge und zu verspätetem Eintreffen des Trauerzuges in der Kirche geführt hatte.
Manche Sitten und Bräuche haben sich erhalten oder sind gar neu geschaffen worden. Als Höhepunkte im heutigen Kalenderjahr gelten die Kinderfasnacht, die Konfirmation und das Schulexamen, die Chilbi mit der Flugschau, die Bundesfeier auf der Schanz – mit Ansprache, Höhenfeuer, Spiel des Musikvereins und Darbietungen des Männerchors -, das Herbstfest im September, die Viehschau, der seit 1982 stattfindende Chlauseinzug, die Schulweihnacht und der Silvester.

Quelle: Prof. Peter Ziegler, Wädenswil
letzte Nachführung: 1987

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