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25.06.2018 12:49:46


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Post

1845 - 2000

Auf den 1. Januar 1845 erhielt Hütten eine eigene Postablage. Geführt wurde sie bis 1855 von Kaspar Eschmann, dann bis 1881 von Heinrich Theiler. Ein Bote holte die Postsache fünfmal wöchentlich in Richterswil ab. 1881 war Albert Hiestand für die Postablage verantwortlich, die 1890 in ein Postbüro dritter Klasse umgewandelt wurde. Seit 1881 war die Post Hütten im „Bären“ untergebracht. Hier blieb sie auch unter Posthalter Alfons Hiestand, der seine Stelle 1908 antrat und 1933 pensioniert wurde, sowie unter dessen Nachfolger, Konrad Schärer.
Am 7. April 1936 konnte in Hütten ein neues Postlokal bezogen werden. Anstelle der früheren Kegelbahn hatte man im Gashaus „Krone“ durch Um- und Anbau ein neues Postbüro geschaffen. Neuer Posthalter wurde Ferdinand Furter. Auch er erlebte einen Wechsel des Postbüros. Am 9. Januar 1950 konnten neue Räume in einem gemeindeeigenen Haus gegenüber der reformierten Kirche bezogen werden, einem Neubau, der auf den 1. Oktober 1954 durch Kauf an die PTT überging.
Seit 1902 wurden die Postsachen täglich dreimal ausgetragen. 1915 reduzierte man auf zwei Zustellungen an Werktagen; den Verträgerdienst an Sonntagen hob man auf. 1957 setzte man den Schalterschluss der Post Hütten an Samstagen auf 17 Uhr fest, 1958 auf 12 Uhr, 1968 auf elf Uhr.
1962 trat Posthalter Furter in den Ruhestand.
Nachfolger wurde von 1963 bis 1967 Max Roider; seit 1968 ist Wilhelm Noser Posthalter von Hütten. Zusammen mit seiner Frau besorgt er das Postbüro und – mit Privatauto – den Zustelldienst. 1981 erhielt die Post Hütten eine Postfachanlage mit 33 Schliessfächern.

Quelle: Prof. Peter Ziegler, Wädenswil
letzte Nachführung: 1987


 

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