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18.12.2018 14:54:18


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Strassenbau

 

Auf der Karte des Wädenswiler Quartiers, welche der Zürcher Kartograph Hans Conrad Gyger im Jahre 1659 gezeichnet hat, ist ein Strassenzug zu erkennen, der vom Hirzel her über Aesch und Schwarzenbach in die Segelweid führte und sich dort verzeigte. Zum einen ging es hier weiter über Chneus – Finsterseesteg – Bostadel nach Menzingen, zum andern über den Weiler „Bim Hof“ nach Hütten. Von Hütten aus zog sich eine weitere Strasse zum Hüttnersteg hinunter: Zufahrt zu den Höfen im Waldgebiet links der Sihl. Die übrigen Höfe im heutigen Gemeindegebiet waren durch Pfade und Karrwege miteinander verbunden, die aber in der groben Karte nicht erscheinen.
Im 19. Jahrhundert wurde Hüttens Strassennetz stark ausgebaut. Anstelle eines steilen Bergweges legte man 1839 – zum Teil auf Kosten der Wirte – zwischen Seerain und Dorf eine Fahrstrasse an. 1845 reduzierte man die Steigung der zur Sihlbrücke hinunterführenden Haldenstrasse; 1856 war die Strasse von der neuen Kirche Hütten bis zur Gemeindegrenze mit Schönenberg vollendet und 1866 die neue Einsiedlerstrasse.
In neuster Zeit bewilligte die Gemeindeversammlung Kredite für folgende Strassenbauten:
1964 Ausbau der Böschenstrasse
1970 Stichstrassen zur Erschliessung der Wohnquartiere Seeblick und Seelihalde
1974 Dorfstrasse (Ausbau und neue Strassenbeleuchtung)
1980 Heitenstrasse (Sanierung des Abschnittes Halden bis Hüttnerbrücke)
1983 Walderschliessungsstrasse im Chilchberg

Quelle: Prof. Peter Ziegler, Wädenswil
letzte Nachführung: 1987

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