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Kriegsjahre

1798 - 1801

Noch zweimal kam es im Raume Hütten zu kriegerischen Auseinandersetzungen. 1798 waren die Franzosen in die Eidgenossenschaft einmarschiert und hatten dem Ancien Regime, der Vorherrschaft der Stadt über das Land, ein Ende bereitet. Österreicher und Russen versuchten 1799 vergeblich, die Franzosen aus der Schweiz zu vertreiben. Auch die Gegend des Hüttnersees war nun Kriegsschauplatz. Österreichische Truppen hatten auf Laubegg Quartier bezogen und bekämpften von da aus französische Kontingente.
Im Jahr 1800 klagte die Munizipalität Hütten, die Gemeindebehörde, man habe 1799 als Folge des Krieges hohe Schäden gehabt, vor allem grosse Verluste an Holz. Sekretär Lattmann von Hütten nahm alle Schäden in der Gemeinde am 2. März 1801 tabellarisch auf. Für den Zeitraum zwischen dem 15. August 1798 und dem 28. Februar 1801 vermerkte er, es seien keine Häuser abgebrannt, dagegen seien eine Brücke über die Sihl und eine Scheune zerstört worden. Durch auf dem Feld lagernde Truppen und durch Schanzarbeiten waren allerdings Schäden an Heu, Saat und Holz entstanden. Manche Bewohner klagten zudem, sie hätten den Truppen Käse, Butter, Getreide und Vieh liefern müssen. Manches sei auch gestohlen worden: Lebensmittel, Kleider, Hausrat und Geld.

Quelle: Prof. Peter Ziegler, Wädenswil
letzte Nachführung: 1987

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